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Kategorie: Matchberichte 1. Mannschaft

Matchbericht zum 2. Liga Auftakt

Matchbericht zum 2. Liga Auftakt

Die Bilder zum Spiel

Der FC Tobel-Affeltrangen verliert das Auftaktspiel in die neue Saison gegen den FC Arbon mit 0:6.

Endlich wieder 2. Ligafussball auf der Breite. Nach jahrelanger Abwesenheit kehrt das Fanionteam zurück auf die 2. Ligabühne und strebte im ersten Heimspiel ein positives Ergebnis an.

Quasi mit dem Spielbeginn wurden die Tobler bereits das erste Mal wachgerüttelt. Ein unkontrollierter Prellball 30 Meter vor dem eigenen Kasten brachte Chaos in die Tobler Hintermannschaft. Die Arboner behielten den Überblick, überspielten mit einem Pass in die Tiefe die gesamte Abwehr. Rulani tauchte alleine vor Meienberger auf, liess diesem im 1 gegen 1 keine Chance und schob nach 50 Sekunden zum 0:1 ein – ein Schock für die junge Tobler Mannschaft. Ein Schock, der jedoch auf dem Feld nicht zu spüren war. Die Tobler reagierten sofort, schnürten die Arboner in ihrer Platzhälfte ein und suchten den schnellen Ausgleich. Die Arboner konzentrierten sich in dieser Phase auf das Verteidigen, was ihnen auch nicht schlecht gelang. Zwar holten die Tobler einen Eckball nach dem anderen heraus, wirklich gefährlich wurde es aber selten. Eisenring kam nach einem dieser Eckbälle zum Kopfball, dieser war aber zu zentral und Hodzic im Arboner Kasten parierte problemlos. Die aufregendste Szene der Heimelf entwickelte sich nach einem schönen Angriff über links. Die in dieser Phase auffälligen Castellana und Obermayer kombinierten sich ansehnlich an die Grundlinie, die Flanke auf Misimi verpasste dieser jedoch knapp.

Nach 24 Minuten dann der nächste Dämpfer. Arbon reagiert nach einem Foulspiel schnell, verlagert das Spielgerät zweimal und schon zappelte das Leder wieder im Netz.

Floskel Nr.1: Wer sie vorne nicht macht, dem schlägt es hinten ein.

Gute 5 Minuten später dann der Auftritt von Bärlocher. Erneut verlagern die Arboner das Spiel mit einem langen Ball über die gesamte Breite des Feldes, Bärlocher kontrolliert die Pille und haut sie mit dem dritten Kontakt aus 20 Metern in den Winkel. Das 0:4 von Todorovac kurze Zeit später war ein weiterer Stich ins gelbschwarze Herz.

Die Tobler steckten jedoch weiter nicht auf, versuchten noch vor der Pause den Anschlusstreffer zu erzielen, im dritten Drittel fehlte jedoch oftmals die letzte Konsequenz. 0:4 zur Pause, die Tobler waren sich einer über grosse Strecken mutigen und ansehnlichen Leistung bewusst (Eckenverhältnis 5:0), standen aber resultatmässig mit dem Rücken zur Wand.

Das Ziel der Gelbschwarzen für den zweiten Durchgang war klar: möglichst einen schnellen Anschlusstreffer finden, um bei Fortuna das Glück des Tüchtigen heraufzubeschwören.

Das routinierte Team aus Arbon liess aber schnell durchsickern, dass sie an diesem Unterfangen wenig Interesse zeigten. In der Folge war das Spiel in der zweiten Hälfte geprägt durch Unterbrüche und Mittelfeldgeplänkel. Drei Abschlüsse der eingewechselten Rückkehrer Rogg und Makia waren das einzig „Zählbare“ auf Seiten der Tobler.

Floskel Nr. 2: Tobel konnte, Arbon wollte nicht mehr.

Dass in der Schlussphase dem FC Arbon zwei weitere Treffer gelangen, lege ich als Randnotiz ad acta.

Tore: 1´ Rulani, 24´Hug, 32´Bärlocher, 36´Todorovac, 81´Todorovac, 90´Saliji

Aufstellung Tobel : Meienberger ; Zweifel, Keiser, Wagner ; Eisenring, Obermayer, Castellana (58´Marku), Misimi (46´Makia), Lapcevic (77´Marti), Krishnakumar (46´Heeb) ; Wider (62´Rogg)

Der Matchbericht zum Aufstiegsspiel!

Der Matchbericht zum Aufstiegsspiel!

Emotionen, Leidenschaft, Freude mit Spielern, die Krokodilstränen weinen – der Fc Tobel-Affeltrangen 1946 gewinnt die Meisterschaft der 3. Liga Gruppe 4 in historischem Ausmass – mehr dazu später. Den Treffer zum Titel schoss Wider.

Meister!

Nach Abpfiff brachen alle Dämme auf der Grosswis in Wängi. Die Mannschaft liess sich von der unglaublich zahlreich und vollkommen in gelb gekleideten FCT-Familie feiern – ein Feiern, das aber auf Gegenseitigkeit beruhte. Denn vor so einer Kulisse spielen zu dürfen, ist wohl der Traum jedes Regiofussballers – DANKE! Für diese Glücksmomente brauchte es aber ein weiteres Mal ein hartes Stück Arbeit des ganzen Teams.

Was eine Kulisse!

Die Nerven der FCT-Anhänger wurden schon vor dem Spiel strapaziert. Grund dafür war ein gelbes Polo-shirt, das beim Verlassen der Kabine immer noch die Schultern eines Spielers säumte, anstatt das Weinrote Einlaufleibchen. Träger des besagten Shirts und Verursacher des damit verbundenen Bluthochdrucks: Reto Rieser. Grund: Verletzung. Puls beim Matchberichtschreiber: Erstmals in der Region 130. Captain Wagner übernahm die Position und führte die Mannschaft als zentraler Verteidiger an. Als dann die Wängener Bachfliegen das leuchtende Gelb als äusserst anziehend bewerteten und deshalb einen koordinierten Angriff auf die FCT-Anhängerschaft flogen, war das Derby endgültig lanciert. Die beiden Mannschaften begannen aber abwartend, sodass die erste Toraktion nach einer Viertelstunde gleich auch zum ersten (und einzigen) Treffer führte. Ein Abschlag Meilers landete bei Wider – dieser fasste sich ein Herz und zog volley aus ca. 140 Metern mit einem Kojiro Hyuga (Captain Tusbasa) Tigerschuss direkt ab. Der Ball durchbrach kurz die Schallmauer und landete dann im Lattenkreuz zum 1:0-Führungstreffer.

In der Folge kamen hauptsächlich Bundesratsfans auf ihre Kosten, denn die beiden Parteien neutralisierten sich weitgehend. Dies hatte zur Folge, dass die Teams vermehrt auf weite Bälle zurückgriffen – Wängi suchte den Kopf des grossgewachsenen Queetz, der dann den tifigen De Rosa in Szene setzen sollte. Tobel auf der anderen Seite profitierte davon, dass N. Manz und Eisenring im Zentrum praktisch alle freiliegenden zweiten Bälle festmachen konnten. Gefährliche Ansätze gab es beidseitig, auf Tobler Seite meist über den wirbligen Wider, doch mehr als ein paar Halbchancen lagen für beide Teams nicht drin. Unglücklich die Verletzung in einem Zweikampf von Wängi-Captain Tuchschmid, dessen Abschiedsvorstellung deshalb verkürzt wurde. Der Fc Tobel wünscht gute Besserung und schnelle Genesung!

Nicht aufzuhalten – Wider mit einer ganz starken Vorstellung

Unmittelbar nach Wiederanpfiff führte eine ungewohnte Unkonzentriertheit in der umformierten Defensive zur grossen Gelegenheit des FCW. De Rosa zog allein auf Meienbergers Tor zu, schob den Ball aber am Pfosten vorbei. Kurz darauf bot sich dann Loser auf der Gegenseite die goldene Gelegenheit zum zweiten Treffer. Im Anschluss an eine Flanke konnte er noch sein Knie an den Ball bringen, der jedoch Zentimeter am weiten Pfosten vorbeikullerte.

«Oh mann gopfertammi» – trotzdem Enttäuschung macht sich Loser bereits wieder auf den Weg in die Defensivreihe

Dass der FCT danach lange nicht ins Zittern geriet, dafür brauchte es nebst der soliden Defensivleistung – die wie immer bei der Sturmspitze begann und beim Torhüter endet – eine Meisterleistung der «Eisenmanz Abrissbirnen GmbH». Wahnsinn, was die beiden wegräumten.

Alternative Firmennamen: Manring Mäuder AG, Eisenranz Abbruch AG, Eisanz Eistanz GmbH, Janico Superkickos, Nican – Yes we can wegtätschen AG

Symbolbild dafür, wie Nico Manz in der 84. Minute wie vom Affen gebissen ein Pressing über den gesamten Platz durchzog, zuletzt beim rechten Aussenverteidiger ankam und diesem den Ball dann sogar noch abnahm. Die folgende Überzahlsituation konnte leider nicht verwertet werden. So konnte der FCT das Geschehen vom eigenen Tor weghalten, verpasste es aber selbst ebenso, Angriffe sauber fertig zu spielen, um daraus gute Torschüsse zu kreieren. Zum Partycrasher wäre dann beinahe noch De Rosa mutiert (obwohl dem FCT auch ein Unentschieden gereicht hätte, aufgrund der Strafpunkteregelung). In der 90. Minute entwischte er der Verteidigung und zog erneut auf Meienberger zu. Der FCT-Schlussmann blieb aber seelenruhig und parierte den Abschluss sicher ohne einen Abpraller zuzulassen.

Nachtrag zum 1:0: Neutrale Augenzeugen berichten, dass ein missglückter Befreiungsschlag Meilers Wider vor die Füsse fiel. Dieser legte sich den Ball zurecht und schloss dann aus 35 Metern ab. Der zurückeilende Meiler konnte das Leder zwar noch erreichen, aber nicht mehr entscheidend ablenken. Wir callen Fake news!

Damit bleibt dem FCT zwar eine Finalissima beim letzten Spieltag um den Meistertitel erspart, da der Fc Tägerwilen unsere Farben nicht mehr einholen kann. Trotzdem erwartet uns eine Punktefinalissima, denn mit den 61 Punkten haben die Tobler den absoluten 3.-Liga-Rekord des Fc Abtwil-Engelburg aus dem Jahr 2008 bereits egalisiert. Mit einem weiteren Zähler würde man die Saison also nicht nur ungeschlagen beenden, sondern einen neuen Massstab der 3. Liga des OFV mit der höchsten Punktzahl aller Zeiten setzen. Das Spiel gegen den Fc Tägerwilen ist auch ungeachtet dessen natürlich sowieso ein absolutes Spitzenspiel, da der Gegner dank einer günstigen Absteigersituation in der 2. Liga Interregional als bester Gruppenzweiter ebenfalls in die 2. Liga aufsteigt. Das Spiel bildet also den perfekten Rahmen für die ganze FCT-Familie, uns alle noch einmal gemeinsam feiern zu lassen. Anpfiff auf der Breite ist am Sonntag, 12. Juni, um 16:00 Uhr. Die Feierlichkeiten beginnen aber bereits um 15:30, das sollte man sich als Zuschauer keinesfalls entgehen lassen.

Zu den Bildern!

Matchtelegramm:

Fc Wängi – Fc Tobel-Affeltrangen                0:1 (0:1)

Tore: 14. Wider 0:1

FCT: Meienberger; Loser, Wagner, Fasel; Lapcevic (75. Marti), N. Manz, Eisenring, Pais (77. Di Bella); Kramer (50. Flück), Castellana (55. Zweifel); Wider (80. Misimi)

Old but Gold

Old but Gold

Rückrunde 16/17:

Matchbericht: FC Tobel-Affeltrangen – FC Amriswil

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Hinrunde 16/17:

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Cup:

Cupspiel: FC Romanshorn – FC Tobel-Affeltrangen

Cupspiel: FC Wittenbach – FC Tobel-Affeltrangen

Rückrunde 15/16:

Matchbericht: FC Tobel-Affeltrangen – FC Tägerwilen

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Hinrunde 15/16:

2. Liga Tobel ist dabei!!

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Matchbericht: FC Flawil – FC Tobel-Affeltrangen

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Matchbericht: FC Tobel-Affeltrangen – SC Bronschhofen