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Kategorie: Matchberichte 1. Mannschaft

Matchbericht 1. Mannschaft – Fc Wil

Matchbericht 1. Mannschaft – Fc Wil

Der FCT bleibt auf der Erfolgsspur und schlägt das letztplatzierte Wil mit 5:1. Der Sieg kam dank einer erneuten Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit zu Stande. Alle Tore wurden von unterschiedlichen Spielern erzielt. 

Der FCT war vor der Offensive des Gegners gewarnt. Zwar hatte Lapcevic mit seinem Volleyversuch nach Flücks Flanke schon früh die erste Gelegenheit für das Heimteam, die Wiler bereiteten den Toblern aber immer wieder Probleme mit schnellen und schnörkellosen Angriffen. Thaqi verpasste den Führungstreffer nach einem schönen Doppelpass gar nur knapp, in weiteren Situationen strahlten die Gäste ebenfalls Gefahr aus und der FCT konnte sich bei Rieser bedanken, dass die 0 stehen blieb. Der Abwehrpatron warf sich gleich in mehrere gefährliche Abschlüsse des Fc Wil. Je länger das Spiel dauerte, desto deutlicher wurde aber, warum der FCW im Abstiegskampf steckt: Defensiv sind sie nämlich äusserst anfällig. Tobel konnte gleich reihenweise einfache Ballgewinne im Spieaufbau des Gegners verzeichnen, spielte die Angriffe aber äusserst inkonsequent zu Ende. Das Wiler Kollektiv wackelte ab Mitte der ersten Hälfte immer bedenklicher, fiel aber erst in der 44. Minute. Flück luchste dem gegnerischen Verteidiger den Ball ab, behielt die Übersicht und bediente Castellana, welcher keine Mühe hatte, den 1:0-Führungstreffer zum idealen Zeitpunkt zu erzielen. 

Nach der Pause sorgten die Hartenauer gleich mit der ersten Aktion für klare Verhältnisse. Der eben erst eingewechselte Zweifel überrollte mit seinem Stutz-Mobil seinen überforderten Gegenspieler gleich mal im Stile TGV vs. Regiobummler. Die anschliessende flache Hereingabe konnte der Schlussmann nur abprallen lassen. Hier möchte ich auf ein altes Tobler Sprichwort zurückgreifen – Wo ein Abpraller, da ein Flück. Der Stürmer reagierte am schnellsten und bedankte sich mit dem 2:0. Das Spiel verlief nun einseitig, die Gastgeber vergaben aber mehrere Chancen teilweise leichtertig. So dauerte es bis zur 68. Minute, als Remy Manz – ebenfalls erst 2 Minuten auf dem Platz – mit einem tollen Steilpass Lapcevic bediente. Letzterer versorgte das Leder humorlos mittels Gewaltschusses in die untere Torecke zum 3:0. Da der FCT nun einen Gang zurückschaltete, fanden die Wiler wieder besser ins Spiel. 10 Minuten vor dem Ende profitierten sie von einem unnötigen Abspielfehler in den Reihen der Platzherren. Thaqi konnte allein auf Barberi ziehen, scheiterte aber im 1vs1 am Tobler Schlussmann. Der Ball prallte zu Celenk, welcher mit einem satten Schuss den zurückgeeilten Wagner, welcher nun das verwaiste Tor hütete, bezwang: 3:1. Doch die Heeb-Elf konnte reagieren und liess keine Gefahr mehr zu, sondern erzielte in der Schlussphase gar noch zwei weitere Treffer. Zuerst lancierte der starke Lapcevic mit einem weiten Ball Misimi, der anschliessend einen Prellball beim Torhüter provozierte. Zweifel stand bereit und markierte das 4:1 ins leere Tor. Für den Schlussstand war dann Rückkehrer Misimi selbst besorgt. Er dribbelte den letzten Verteidiger aus und konnte ungestört aufs Tor ziehen, wo der Stürmer souverän zu 5:1 einschob.

Die 1. Mannschaft kommt in den Genuss eines weiteren Heimspiels. Am Sonntag, 1. Mai, empfängt man den Fc Frauenfeld. Anpfiff auf der Breite ist um 16:00 Uhr.

Matchtelegramm:

Fc Tobel-Affeltrangen 1946 – Fc Wil         5:1 (1:0)

Tore: 44. Castellana 1:0, 47. Flück 2:0, 68. Lapcevic 3:0, 78. Celenk 3:1, 86. Zweifel 4:1, 90. Misimi 5:1

FCT: Barberi; Fasel, Rieser, Wagner; Lapcevic, N. Manz, Eisenring, Kramer (75. Misimi); Castellana (46. Zweifel), Wider (82. Rocheteau); Flück (66. R. Manz)

Matchbericht 1. Mannschaft vs. FC Münchwilen

Matchbericht 1. Mannschaft vs. FC Münchwilen

Der Fc Tobel gestaltet das erste Heimspiel erfolgreich und schlägt Münchwilen dank eines Last-Minute-Treffers mit 2:1. Trotz drückender Überlegenheit des Heimteams in der zweiten Halbzeit entschied erst ein Eigentor das Derby, da Torhüter Rocco zuvor die Versuche des FCT gleich mehrfach unterband.

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Tobel muss sich strecken, um die 3 Punkte nach Hause zu nehmen

Bei überraschend frischen Temperaturen wurde die Flutlichtpartie angepfiffen. Die Gäste fanden den Tritt gleich besser: eine eher ungefährliche Flanke wurde von den Toblern nicht konsequent geklärt, sodass der Ball zu G. Rocco durchrutschte. Doch der Offensivspieler liess die goldene Gelegenheit ungenutzt verstreichen, da er den Abschluss allein vor dem Tor weit an diesem vorbeizimmerte. Der FCM machte keinen Hehl aus dem eigenen Matchplan: Die Bälle wurden konsequent bei erster Gelegenheit weit in die Spitze geschlagen, um sich dann nach dem Ballverlust schnell komplett in die eigene Hälfte zurückzuziehen. Die Tobler auf der anderen Seite spielten zu ungeduldig und verrannten sich deshalb immer wieder im gegnerischen Abwehrblock. Die Münchwiler sollten aber zuerst zuschlagen: In der 18. Minute wurde eine Flanke, die ins Aus gegangen wäre, von Barberi weggefaustet – dies allerdings nur ungenügend bis zum erneut perfekt positionierten Rocco. Dieses Mal bewahrte der Spieler die Nerven und schoss nach einem Dribbling zum 0:1 ein. Der FCT reagierte und kam schon kurz darauf zum Ausgleich. Geduldig gespielt, lancierte Wagner mit einem Flachpass den am Strafraumrand stehenden Kramer, der sich geschickt um zwei Gegner windete und mit dem linken Fuss abzog. M. Rocco konnte den platzierten Flachschuss zwar abwehren, doch Flück reagierte wieder einmal am schnellsten und staubte zum 1:1-Ausgleich ab.

Nun hatte die Heeb-Elf die definitive Spielkontrolle übernommen. Bis zum 16er wurde gefällig kombiniert, doch dann wurde viel zu umständlich gespielt, um die gefühlte 7er-Kette überwinden zu können (oder man stand sich selbst im Weg, als N. Manz aus aussichtsreicher Position vom eigenen Mitspieler am Abschluss gehindert wurde). Viele im Ansatz gute Aktionen blieben so letztlich ungefährlich. Der Gast seinerseits liess noch mit einem Weitschuss aufhorchen, den Barberi zur Ecke klärte. So gings in die Pause.

In der zweiten Halbzeit spielte dann nur noch das Heimteam. Münchwilen zog sich weit zurück und kam kaum mehr im offensiven Drittel zu Ballbesitz. Der FCT seinerseits spielte nun geduldiger und auch geradliniger, was sich in viel Ballbesitz und einigen Torchancen manifestierte. Die erste davon hatte Zweifel: Sein Freistoss auf den zweiten Pfosten konnte Rocco reaktionsschnell zur Ecke klären. Kurz darauf bediente N. Manz mit einem sehenswerten Steilpass Lapcevic, der allein aufs Tor zog. Im letzten Moment entschied er sich für den Querpass auf Flück, den aber ein Verteidiger in extremis abgrätschen könnte – der Schuss wäre für einmal die bessere Option gewesen.

Immer wieder war es der sehr aktive Flück, der zu Gelegenheiten kam. So auch in der 70. Minute, als Castellana den Stürmer nach einem Einwurf bediente. Flück schloss aus der Drehung aus 7 Metern ab, doch abermals klärte Rocco den Ball. Münchwilen wehrte sich mit allen Mitteln, wankte aber aufgrund fehlender Entlastungsangriffe immer mehr. Abermals entwischte Flück nach einem Verteidigungsfehler. Er umspielte Rocco, der den Stürmer leicht berührte, worauf dieser fiel – zu wenig aber für Schiedsrichter Niederberger, der dem Tobler gar noch die gelbe Karte für eine Schwalbe zeigte. Eine schwierige Entscheidung, mit FCT-Brille wäre der Elfmeter gerechtfertigt gewesen, aus FCM-Sicht war die getroffene Entscheidung natürlich völlig in Ordnung.

Die Tobler steckten aber bis zuletzt nicht auf. In der 80. Minute wurde erneut Flück freigespielt, aber wieder verhinderte der herauseilende Rocco im 1vs1 mit einer Fussabwehr den FCT-Führungstreffer. In den Schlussminuten folgten dann gefährliche Szenen nach Standards: Eisenring köpfte erst einen Corner knapp am Pfosten vorbei, nach einem weiteren Eckball der Tobler in der 90. Minute kullerte der Ball in einem Tohuwabohu der Linie entlang, bevor er dann doch noch geklärt wurde. Man muss den Hartenauern anrechnen, dass sie bis zuletzt den unbändigen Willen zeigten, doch noch den Siegestreffer erzielen zu wollen – Rieser war längst schon nur noch vorne anzutreffen. Die Erlösung folgte in der 92. Minute: 16 Spieler versammelten sich im Strafraum der Gäste. Zweifel lancierte die Kugel mit einem Monstereinwurf ins Getümmel, wo letztlich Unglücksrabe Andriulli das Ding in die eigenen Maschen verlängerte: 2:1 und auf der Breite brachen alle Dämme.

Am Wochenende hat die Mannschaft spielfrei, das nächste Spiel ist jedoch erneut ein Heimspiel unter der Woche. Gegner ist der Fc Wil, Anpfiff auf der Breite ist am Dienstag, 26. April, um 20:15.

Matchtelegramm:

Fc Tobel-Affeltrangen 1946 – Fc Münchwilen          2:1 (1:1) Tore: 18. G. Rocco 0:1, 26. Flück 1:1, 92. Andriulli (ET) 2:1

FCT: Barberi; Fasel, Rieser, Wagner; Lapcevic (88. Rocheteau), Eisenring, N. Manz, Loser (46. Zweifel); Kramer (61. Castellana), Wider; Flück (80. Misimi)

Matchbericht Münsterlingen

Matchbericht Münsterlingen

Der Fc Tobel ringt Münsterlingen dank eines Treffers von Wagner mit 1:0 nieder. Bei schwierigen Bedingungen entschied letztlich die Nervenstärke über den Ausgang der Partie.

Die erste Halbzeit lies dem fachkundigen Regiofussballzuschauer wohl kaum vor Freude das Herz höher schlagen. Der sturmartige Wind, der quer über den Platz zog, erschwerte den Spielaufbau beider Mannschaften massiv. Der FCM verstand es gut, die Gäste zu neutralisieren. Zu Beginn hatten beide Teams je eine Halbchance – Wider verzog für den FCT und auf der Gegenseite schloss Ulmer zentral aufs Tobler Gehäuse ab, um wirkliche Gefahr heraufzubeschwören. Gefühlte 150 Bälle landeten darauf, vom Winde verweht, in Käthys Hafenschenke. Es war deshalb wenig überraschend, dass die Seiten torlos gewechselt wurden.

Coach Heeb schien in der Pausenansprache die richtigen Worte gefunden zu haben, denn die Tobler kamen wie verwandelt aus der Kabine. Endlich war der Biss und Wille, den Bedingungen zu trotzen, zu spüren. Es dauerte nur gerade 10 Sekunden, da stand Flück nach einem Abwehrfehler alleine vor dem Münsterlinger Tor, scheiterte aber aus spitzem Winkel am gut reagierenden Gurtner. Tobel drückte gleich weiter, Lapcevic setzte sich über rechts durch, seine Hereingabe löste dann einen 3.-Liga-Klassiker aus: etwa 30 mal prallte der Ball zu einem FCT-Akteur. Jeder Abschluss wurde aber von einem hereinspringenden Münsterlinger geblockt, bis der Ball letztlich zur Ecke geklärt wurde. Kurz darauf versuchte sich Wagner mit einem Knaller aus 40 Metern, den Gurtner zum Corner klären musste. In der 55. Minute folgte dann der Höhepunkt der FCT-Offensive: Wider wurde freigespielt, im 1gegen1 vor Torwart Gurtner lenkte dieser aber den Ball mit dem Fuss an die Latte. Danach stand das Heimteam wieder besser, sie konnten aber die Defensive des FCT kaum herausfordern – nur einmal hätten die Gastgeber alleine auf Barberi ziehen können, wurden aber von einem Abseitspfiff gebremst. Nach einer kurzen Verschnaufspause sollte die Schlussphase die Zuschauer fürs Ausharren nochmals entschädigen. 5 Minuten vor dem Ende überlief Lapcevic seinen Gegenspieler und zog in den Strafraum. Die FCM-Grätsche zur Not verfehlte aber das gewünschte Ziel (den Ball), sodass Lapcevics Bein dem sicheren Halt des Rasens entzogen wurde – Elfmeter das klare Verdikt. Wagner lief an und donnerte den Ball zum 1:0 in die Maschen. Münsterlingen warf nun alles nach vorne und wurde dafür belohnt. In der 92. Minute bekamen sie ebenfalls einen glasklaren Strafstoss zugesprochen, nach einem sehr unnötigen Foulspiel. Ryter lief an, wollte den Elfmeter von Wagner kopieren, hämmerte das Leder aber an die Latte. Da kurz darauf Schluss war, sicherte sich die Heeb-Elf letztlich glücklich die 3 Punkte, die Reaktion auf die dürftige erste Halbzeit darf man dem Team trotzdem positiv anrechnen.

Weiter geht es für die 1. Mannschaft mit einem Heimspiel am Mittwoch, 20. April, wenn das Team den Fc Münchwilen empfängt. Anpfiff auf der Breite ist um 20:15 Uhr.

Matchtelegramm:

Fc Münsterlingen – Fc Tobel-Affeltrangen 0:1 (0:0)

Tore: 85. Wagner (P) 0:1

FCT: Barberi; Fasel, Rieser, Wagner; Lapcevic (87. Loser), R. Manz (60. N. Manz), Eisenring, Zweifel; Kramer, Wider (75. Di Bella); Flück (60. Castellana)