Die letzten beiden Tage in Malta

Die letzten beiden Tage in Malta

Tag 5 und 6:
Nach einer erneuten strengen Nacht für gewisse Highperformer in unserem Trainingslager starteten wir mit einem ausgewogenen Frühstück in den letzten Trainingstag. Nach der Wahl zum traditionellen Tagestubel, den sich R. F. aus T. ergatterte, stand die letzte klassische Einheit auf dem hervorragenden maltesischen Platz an. Die Trainer setzten dabei die Persönlichkeit der Spieler auf die Probe.

Gespannt auf den Nachmittag stärkten wir uns im Hotel beim Mittagessen mit verschiedenen Köstlichkeiten. Die Tageschallenge bestand dieses Mal aus verschiedenen kogitiven und koordinativen Übungen. Team B vermochte dabei überhaupt nicht zu überzeugen – auch aufgrund zu zittriger Hände. So sitzen wir hier und dürfen an unserem Bericht tippen.

Nach einer kurzen Verschnaufpause stand einer der wichtigsten Termine der Woche auf dem Kalender: das Spiel Jung gegen Alt. Die noch so grossen Klappen der Alten konnten ihnen nicht helfen. Die Jungen entschieden das Spiel humorlos mit 6:2 für sich. Ein Statement.

Die Alten erklären sich ihre Niederlage vor allem mit der wohl nicht ganz so gelungenen Matchvorbereitung. Die Wettschuld – ein Sprung ins maltesische Mittelmeer – lösten sie gleich daraufhin ein. Zum Znacht führte uns die verantwortliche Gruppe erneut in ein sehr gutes Restaurant. Danach stürzte sich gut die Hälfte der Truppe in den letzten Abend, ganz nach dem Motto „so schnell können wir die Lokalitäten dieses kleinen Landes nicht wieder erkundschaften“. Die Spenden unseres Sportchefs und Präsidenten wurden selbstverständlich dankend angenommen. Allerdings mussten die Kücken des Zweis mit Entsetzen mitansehen, wie ein gewisser Senior die eine oder andere Runde auslassen wollte. Die Quittung sollte er dafür am nächsten Tag erhalten.

Am letzten Tag stand nur noch die Heimreise an. Aufgrund seiner Einstellung am Vorabend gewann ein anderer R. F. aus T. die Krönung zum Tagestubel. Nach einem herausragenden Manöver unseres Busfahrers à la Lewis Hamilton boardeten wir unseren Vogel problemlos – und dies sogar vollzählig. Mit dem vereinseigenen Piloten Thomas Kurve verlief der Flug dann auch erwartungsgemäss angenehm und wir landeten zufrieden aber auch erschöpft in Zürich.

So neigen sich die zweitschönsten Tage unserer Saison dem Ende zu. Mit Stolz können wir sagen, dass sich das Zwei wieder einmal selber bewiesen hat, was unsere Farben so sehr ausmacht: Zusammenhalt wie kaum ein anderer. An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an unsere Trainer Valerio und Küde, die uns mit der Organsation Erinnerungen geschaffen haben, welche noch eine Weile in unseren Köpfen und Herzen bleiben werden.

Nach diesem Trainingslager ist das Zwei definitiv bereit für die Rückrunde. Unter Beweis können wir das sogleich am kommenden Samstag stellen – beim Knüller-Auftakt gegen den FC Wängi.

Dritte Niederlage im dritten Spiel

Dritte Niederlage im dritten Spiel

Fc Romanshorn – Fc Toel-Affeltrangen 1946

Die 1. Mannschaft verliert bereits zum dritten Mal in Serie mit 1:2. Beim Gastspiel in Romanshorn versagten die Spieler sowohl mit dem Ball – Passstafetten über mehr als 3 Spieler suchte man vergebens – als auch mental und als Team. Bezeichnend, dass die Gegentore nach einem Einwurf und einem Eckball fielen. Einziger Lichtblick blieb Pais’ Tor, ein Geniestreich von der Mittellinie, das aber am Ende den trüben Auftritt auch nicht vergessen machen konnte. Der Fc Romanshorn war über die gesamte Spielzeit das weniger schlechte Team und holte sich die 3 Punkte verdient.

Machtelegramm:

Fc Romanshorn – Fc Tobel-Affeltrangen 2:1 (1:0)Tore: 2. Stäheli 1:0, 71. Pais 1:1, 75. Keller 2:1

FCT: Schellenbaum; Wegmüller, Loser, Manz; Pais (83. Fasel), Jungblut; Lapcevic (46. Huser), Grauso, Kramer (63. Zweifel); Qerfozi (23. Kastrati), Obrist

Tag 4 in Malta

Tag 4 in Malta

Aufgrund eines Turniers stand uns der Trainingsplatz nicht zur Verfügung, deshalb hatten wir trainingsfrei. Ausschlafen war dennoch nicht angesagt, denn um weiterhin im sportlichen Rhythmus zu bleiben, waren wir ebenfalls aktiv. Auf dem Padelplatz direkt am Meer spielten wir um Ruhm und Ehre.

Mit einem straffen Zeitplan fuhren wir zurück ins Hotel und assen zu Mittag. Die heutige Zimmer-Challenge verlangte Wissen über die auch in diesem Jahr stattfindende WM ab. Gestärkt ging es dann direkt nach Valletta, um ein bisschen Sightseeing zu betreiben.

Angekommen in Valletta schlenderten wir durch die Gassen. Mit dem Tom-Cruise-Look konnte die 2. Mannschaft auch stilvoll auftrumpfen. Ein besonderes Augenmerk legten wir jedoch auf die Restaurants, Bars und Pubs. Um auch heute fussballerisch weiterzukommen, begleitete uns der internationale Spielbetrieb durch den Nachmittag.

Zum Abend wurde ein Fischrestaurant organisiert. Das Essen war gut, es gab jedoch Missverständnisse bei der Menüwahl und nur wenige Gerichte ohne Fisch. Dazu kam, dass nur knapp 20 % der Mannschaft etwas mit Fisch anfangen konnten. Hierfür ein herzliches Dankeschön an das organisierende Team.Anschließend verschob sich das ganze Team wieder zurück nach Paceville. Für den nächsten Tag wurde sich individuell auf eines der wohl wichtigsten Matches im ganzen Kalenderjahr vorbereitet – entweder mit einem Abstecher ins Casino und Bar oder einfach im Bett, um Schlaf nachzuholen.