Der letzte Tag in Spanien

Der letzte Tag in Spanien

Trainingslager – Letzter Tag vor dem Abflug

Der letzte volle Tag startete früh – mit dem ganzen Gepäck im Bus ging es Richtung Barcelona. Dort angekommen: neues Hotel, neue Stimmung. Und die war direkt besser – das Hotel deutlich schöner, komfortabler, einfach ein Level höher. Allerdings lag es weit ausserhalb der Stadt, was die Wege etwas verlängerte. Und: Der Check-in zog sich gefühlt über mehrere Halbzeiten. Die Zimmer waren noch nicht bereit, also hiess es erstmal: warten.

Die Gruppe teilte sich auf – ein Teil suchte sich direkt den nächsten Gaumenschmaus. Ziel: McDonald’s. Gourmet ist, was glücklich macht.

Nach dem ersten Snack-Highlight organisierte Wegmüller kurzerhand Taxis für das ganze Team. Gemeinsam ging es in die wunderschöne Innenstadt von Barcelona. Die Sonne strahlte, die Laune auch – bei perfektem Sonntagswetter zeigten sich Stadt und Team von ihrer besten Seite. Sehenswürdigkeiten gab es mehr als genug, und der Nachmittag verflog im Flaniermodus.

Das Abendprogramm führte uns an den Hafen – und dort wartete das nächste Highlight: ein beeindruckendes Schiffsmanöver direkt vor unseren Augen. Ein riesiges Schiff legte an, millimetergenau, fast schon magisch. Und als wäre das nicht schon genug, stellte sich ein mutiger Spieler der inoffiziellen Schiffspruefung. Leider: alle Chancen zur Punktlandung verpasst. Dafür gab’s zumindest Seeluft, Sonne – und eine schöne Story für später.

Ein würdiger Abschluss für ein gelungenes Trainingslager.

Niederlage beim Spitzenreiter

Niederlage beim Spitzenreiter

Die Gandara-Elf verlor vergangenen Samstag auswärts beim Spitzenreiter Weesen mit 1:6. In der Endphase schwanden bei den Thurgauern die Kräfte. Dem Fc Weesen ist der Aufstieg kaum mehr zu nehmen. Einziger Torschütze beim FCT war Egger, der zwischenzeitlich den 1:2-Anschlusstreffer erzielte.

Gegen den Ligakrösus versuchten die Tobler, so wie wohl jedes andere Team in der Rückrunde auch, die Räume eng zu halten und aus einer gesicherten Defensive auf Kontermöglichkeiten zu lauern. Der Fc Weesen ist der Vorreiter für die Internationalisierung auf Ebene der 2. Liga regional, sodass man meinen könnte, sie hätten das Schengen-Abkommen im Mittelfeld implementiert. So beeindruckend, dass sie mit dieser tollen Arbeit im OFV-Heft sogar gewürdigt wurden. Die Tobler durften also ohne Druck antreten.
Weesen nahm das Heft auch gleich in die Hand und kam schon früh zu einer Serie von Eckbällen, die allesamt mit viel Qualität den Weg zum FCT-Tor fanden. Den gefährlichsten konnte Barberi gerade noch so von der Linie klären, ansonsten wehrte sich der FCT-Defensivverbund erfolgreich. Die Weesner liessen, da sie weit aufrücken, aber naturgemäss viel Raum für Konter. Als Tobel endlich einen dieser Gegenstösse gut spielte, fand sich Grauso nach einem Flück-Zuspiel alleine auf den Torwart zulaufen, zielte aber über die Latte. Die Tobler verstanden es darauf lange, Grosschancen des Heimteams zu verhindern. Erst nach einer halben Stunde wurden sie geknackt – und müssen sich in Sachen Cleverness an der eigenen Nase fassen. Diakathe blieb nach einem Zweikampf liegen und während sich Tobel dadurch ablenken liess, spielte Weesen unbeirrt weiter und zeigten dabei ihr Können – eine herrliche Kombination später stand Ruml alleine vor dem Tor und schloss eiskalt zum 1:0 ab. Praktisch mit dem Pausenpfiff hätte Flück das Score fast noch ausgeglichen. Nach einem strittigen Einwurfentscheid erwischten die Gäste für einmal die Weesner, Flücks Schuss wurde aber von Schlussmann Balaz mit einer riesen Parade über die Latte gelenkt.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit erhöhte der Vorzeigeverein Weesen auf 2:0 und erwischte den FCT erneut auf dem falschen Fuss: Ein schnell ausgeführter Freistoss führte zu Corner, der ebenfalls schnell ausgeführt wurde. Am zweiten Pfosten ging OFV-Posterboy Edison Syla vergessen und hämmerte den Ball mit einer sehenswerten Direktabnahme unter die Latte. Tobel reagierte sofort, Egger traf im Nachsetzen mit einem satten Flachschuss zum 2:1 Anschlusstreffer und der Glaube des FCT, den haushohen Favoriten doch noch ärgern zu können, kehrte zurück – fand aber 10 Minuten später auf bittere Art einen Dämpfer. E. Syla entwischte nach einem Konter, kam zum Abschluss und fiel aufgrund eines Stossens in den Rücken. Der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter, ein sehr harter Entscheid, der wohl damit zu begründen ist, dass die Walensee-Jungs bereits in der ersten Halbzeit reihenweise durch den Strafraum flogen und den Strafstoss suchten. Taulant Syla lief an, der eingewechselte Meienberger ahnte die Ecke, doch der Strafstoss war zu gut geschossen. Als darauf Flück nach einem Corner aus kurzer Distanz nur die Latte traf und im Gegenzug E. Syla das 4:1 markierte, war der Widerstand der Tobler gebrochen und die Beine erlahmten. Weesen nutzte dies zu zwei weiteren Treffern in der Schlussphase.

Viel schwerer als die Niederlage wiegen für die Tobler die Ausfälle, die durch das Spiel (Sperren, diverse Verletzungen) fürs nächste Wochenende anstehen. Die Tobler empfangen mit Tägerwilen ein weiteres Team aus dem oberen Tabellendrittel auf der Breite. Anpfiff ist um 18:00 Uhr.

Matchtelegramm:

Fc Weesen – Fc Tobel-Affeltrangen 6:1 (1:0)

Tore: 33. Ruml 1:0, 53. E. Syla 2:0, 58. Egger 2:1, 68. T. Syla (P) 3:1, 78. E. Syla 4:1, 85. E. Syla 5:1, 90. T. Syla 6:1

FCT: Barberi (40. Meienberger); Artho (75. Loser), Rieser, Eisenring, Wagner (56. S. Manz); Fasel, Wider; Lapcevic (56. Huser), Egger (63. Obrist), Grauso; Flück

Tag 3 in Lloret de Mar

Tag 3 in Lloret de Mar

🗓 Trainingslager – Tag 3: Harte Plätze, kalte Drinks und ein artistischer Abgang

Nach einem abwechslungsreichen Frühstück ging’s direkt auf einen neuen Trainingsplatz – landschaftlich zwar hübsch gelegen, aber der Untergrund hatte es in sich: hart wie Beton. Der Ball sprang ungewohnt auf, und man musste sich erst an die speziellen Platzverhältnisse gewöhnen. Technisch war das zwar kein Problem, aber flüssiges Spielgefühl kam anfangs nicht wirklich auf.

Im anschließenden taktischen Teil zeigte sich das Team von seiner konzentrierten Seite – Kommunikation, Tempo, Körpersprache: alles da.
Doch leider gab’s einen bitteren Moment: Leistungsträger Thomas Müller verletzte sich nach einem intensiven Sprint am Oberschenkel.
Die Einheit wurde noch zu Ende geführt, doch in Absprache mit dem Trainerteam fiel kurz darauf die Entscheidung, den Trainingsbetrieb für den Rest des Trainingslagers einzustellen. Die Gesundheit geht vor – gute Besserung, Thomas! 💪🍀
Er selbst nimmt’s mit Humor – und behandelt sich seither äußerst fleißig mit Eis… gut gekühlt und vorzugsweise in flüssiger Form. 🍻😉

Thomas in Behandlung

Für etwas Ablenkung sorgte dann noch ein ungeplanter Blick über den Spielfeldrand: katalanische Angeltechnik live – was genau da geangelt wurde, bleibt offen, aber es war definitiv sehenswert. 🎣

🚌 Am Nachmittag stand ein Ausflug nach Girona auf dem Programm. Die Fahrt führte uns direkt zum kompakten, charmanten Stadion – draußen herrschte tolle Stimmung mit vielen Fans, Fahnen und Gesängen. Drinnen war’s hingegen eher ruhig, doch das Spiel war bis zum Schluss spannend und forderte die volle Aufmerksamkeit der Mannschaft.
Vor allem die Jungs auf dem Gerüst hielten eisern durch – alle Augen blieben offen (meistens zumindest). 👀😉

Zurück im Hotel wartete erneut die Zimmerchallenge, diesmal mit drei Aufgaben rund um die fußballerischen Grundwerte. Schnell wurde klar: Das taktische Wissen sitzt – tiefgründig, präzise und kreativ umgesetzt. Es wurde diskutiert, gelacht, analysiert – und natürlich bewertet. 🧠⚽

🎪 Der Abend begann ruhig – doch endete mit einem ungeplanten Showact. Die Mannschaft zog noch einmal los in Richtung Disco. Die Stimmung war ausgelassen, die Musik laut, die Beine trotz Trainingspause locker.

Beim Verlassen des Clubs kam es dann zum inoffiziellen Höhepunkt des Tages:
Ein Akteur entschied sich, die Rolltreppe nicht klassisch zu betreten, sondern mit einer eleganten Sprungrolle zu überwinden.
Ein Move irgendwo zwischen Zirkusartistik und Actionfilm – überraschend, waghalsig und erstaunlich flüssig ausgeführt.
Die Szene sorgte für staunende Blicke und offene Münder – und wurde intern natürlich sofort zum „Zirkusbesuch“ des Abends erklärt. 🎭😂

Danach hieß es endgültig: ab ins Bett – Check-out steht bevor, die letzten Programmpunkte warten.