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Kategorie: Archiv

Archiveinträge, welche von den älteren Datenbanken übernommen wurden.

Grümpeli vom 22. – 24.06.2012

Grümpeli vom 22. – 24.06.2012

Erst wenn beim FC Tobel-Affeltrangen das Grümpeli vorbei ist, ist die Fussball-Saison endgültig beendet. Wer nun meint, so ein Plausch-Turnier könnte einfach aus dem Ärmel geschüttelt werden, irrt sich gewaltig. Das OK des Grümpeli-Turniers plant bereits seit letzten Dezember, damit alles reibungslos abläuft. Bei ca. 90 angemeldeten Teams und erfahrungsgemäss 500 Besuchern pro Tag muss die Logistik stimmen. Dani Züger und seine Crew überlassen dabei nichts dem Zufall.

In mehreren Koordinationssitzungen werden die verteilten Aufgaben abgesprochen, damit nichts vergessen geht. Das Team kann dabei auf seine Erfahrungen der letzten Jahre zurück greifen und auf die Unterstützung von rund 100 HelferInnen zählen. Ein Ziel ist unter anderem, den Erfolg des vorherigen Grümpelis zu übertreffen. Dazu gehört es, immer wieder neue Kategorien anzubieten, wie heuer z.B. den

Stumpf und ausgelaugt…

Stumpf und ausgelaugt…

Im letzten Saisonspiel kam der FC Flawil zum ersten Heimsieg und sicherte sich, dank des 0:4-Erfolgs von Uznach in Glarus, im letzten Moment den Ligaerhalt doch noch.

Bereits nach sechs Umdrehungen des Minutenzeigers traf Ademi mit einem herrlichen Freistoss ins Lattenkreuz zum 1:0. Weitere Chancen folgten in regelmässigen Abständen und bereits nach 19 Minuten tauchte Zürcher alleine vor Torhüter Schmid auf. Den Scharfschuss des Stürmers, welcher von Trainer Würth aus der dritten Mannschaft geholt wurde, konnte Torhüter Schmid nur ungenügend abwehren und der Ball zappelte bereits zum 2:0 für das Heimteam in den Maschen.

Schwächste Vorstellung
Es dauerte bis zur 34. Minute, ehe die Gäste das erste Mal gefährlich vor Flawils Torhüter Bühler auftauchten. Er und Brotzer verhinderten jedoch den Anschlusstreffer. Wenig später waren aber wieder Glanzparaden des Schlussmannes der Tobler nötig, um Kopfbälle von Khangsar und Knaus, im Anschluss an einen der vielen Eckbälle, zu parieren. Das Team von Trainer Esposito wirkte stumpf und ausgelaugt. Dies lag aber auch am sehr guten Spiel der Einheimischen, die mit einem unermüdlichen Pressing aufwarteten und die Gäste schlecht aussehen liessen.

Zweites Tor durch Zürcher
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am Geschehen aufdem Rasen nichts. Der befürchtete Durchhänger auf Seiten des FC Flawil konnte durch viel Laufarbeit und ein gutes Kollektivverhalten verhindert werden. Nach einem Angriff über den rechten Flügel folgte das 3:0. Die präzise Flanke verwertete Zürcher zur Spielentscheidung. Danach verfielen die Untertoggenburger erstmals in dieser Saison in einen Spielrausch und so kam auch der wirblige Stäbler noch zu seinem ersten Meisterschaftstor. Er spitzelte den Ball erfolgreich am unglücklich reagierenden Torhüter Schmid vorbei zum 4:0 Endstand. Nach der Meldung des 0:4-Erfolgs durch den FC Uznach in Glarus, welcher gleichzeitig den Abstieg für beide Teams in die 4. Liga bedeutete, brach ein Riesenjubel auf der Schützenwiese aus.