Stumpf und ausgelaugt…

Stumpf und ausgelaugt…

Im letzten Saisonspiel kam der FC Flawil zum ersten Heimsieg und sicherte sich, dank des 0:4-Erfolgs von Uznach in Glarus, im letzten Moment den Ligaerhalt doch noch.

Bereits nach sechs Umdrehungen des Minutenzeigers traf Ademi mit einem herrlichen Freistoss ins Lattenkreuz zum 1:0. Weitere Chancen folgten in regelmässigen Abständen und bereits nach 19 Minuten tauchte Zürcher alleine vor Torhüter Schmid auf. Den Scharfschuss des Stürmers, welcher von Trainer Würth aus der dritten Mannschaft geholt wurde, konnte Torhüter Schmid nur ungenügend abwehren und der Ball zappelte bereits zum 2:0 für das Heimteam in den Maschen.

Schwächste Vorstellung
Es dauerte bis zur 34. Minute, ehe die Gäste das erste Mal gefährlich vor Flawils Torhüter Bühler auftauchten. Er und Brotzer verhinderten jedoch den Anschlusstreffer. Wenig später waren aber wieder Glanzparaden des Schlussmannes der Tobler nötig, um Kopfbälle von Khangsar und Knaus, im Anschluss an einen der vielen Eckbälle, zu parieren. Das Team von Trainer Esposito wirkte stumpf und ausgelaugt. Dies lag aber auch am sehr guten Spiel der Einheimischen, die mit einem unermüdlichen Pressing aufwarteten und die Gäste schlecht aussehen liessen.

Zweites Tor durch Zürcher
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am Geschehen aufdem Rasen nichts. Der befürchtete Durchhänger auf Seiten des FC Flawil konnte durch viel Laufarbeit und ein gutes Kollektivverhalten verhindert werden. Nach einem Angriff über den rechten Flügel folgte das 3:0. Die präzise Flanke verwertete Zürcher zur Spielentscheidung. Danach verfielen die Untertoggenburger erstmals in dieser Saison in einen Spielrausch und so kam auch der wirblige Stäbler noch zu seinem ersten Meisterschaftstor. Er spitzelte den Ball erfolgreich am unglücklich reagierenden Torhüter Schmid vorbei zum 4:0 Endstand. Nach der Meldung des 0:4-Erfolgs durch den FC Uznach in Glarus, welcher gleichzeitig den Abstieg für beide Teams in die 4. Liga bedeutete, brach ein Riesenjubel auf der Schützenwiese aus.

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