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Kategorie: Matchberichte 1. Mannschaft

Matchbericht: 1. Mannschaft vs. FC Linth 04

Matchbericht: 1. Mannschaft vs. FC Linth 04

Der FCT zeigt sich von der Cup-Schlappe gut erholt und gewinnt gegen die Reserven von Linth mit 2:0. Tobel zeigte sich defensiv gefestigt, deshalb sorgten in diesem Spiel zweier junger Mannschaften kleine Dinge für den Unterschied zugunsten des Heimteams. Die Tore erzielten Flück und Rogg.

Die Tobler führten die Zweikämpfe konsequent – auch untereinander

Im ersten Umgang kamen beide Teams zu ihren Möglichkeiten. Die äusseren Bedingungen verhinderten zwar oftmals ein konstruktives Aufbauspiel, trotzdem waren Chancen keine Mangelware. Die erste grosse Gelegenheit bot sich dem Heimteam, als Wagner mit einem langen Zuspiel Sascha Manz lancierte, der in den Strafraum eindrang und auf Flück zurücklegte, doch das Geburtstagskind konnte den Ball nicht ganz kontrollieren – hier wäre viel mehr möglich gewesen. Auch Linth zeigte sich offensiv, eine regelrechte Eckballserie sorgte immer wieder für gefährlichen Situationen vor dem Tobler Tor, einen Torschuss brachten aber auch die Gäste nicht zustande.

Zu den Bildern

S. Manz setzt sich überzeugend durch, trifft dann die Rückgabe nicht mehr richtig, weshalb Flück den Ball knapp verpasst.

Den ersten Schuss aufs Gehäuse verzeichneten dann aber trotzdem die Tobler – wenig überraschend nach einer Standardsituation. Lapcevic schlug einen Freistoss perfekt in den Strafraum, wo Flück aus kurzer Distanz zum Kopfball kam. Leider war dieser zu wenig platziert, sodass der Schlussmann reaktionsschnell zur Ecke klärte.

Flücks Kopfball aus 5 Metern klärt der Torhüter via Boden über die Latte – die Spieler suchen den Ball im Himmel

Das Spiel wogte hin und her, doch Torchancen kamen beidseitig weiter durch Fehler oder stehende Bälle zustande. So auch nach 25 Minuten, als nach einem missglückten Abwehrversuch ein Linther Spieler Torhüter Meienberger überköpfte. Via Boden klatschte der Ball an die Latte und konnte dann geklärt werden – Glück für den FCT. Gegenstoss über Buhl, dessen Abschluss vom Torwart ganz stark um den Pfosten gedreht wurde. Kurz vor der Pause erzielte Linth – nach einer ähnlichen Situation wie zuvor Flück an den Kopfball kam – den vermeintlichen Führungstreffer, aufgrund eines Stossens wurde der Treffer vom Schiedsrichter aberkannt. So schritten die Teams torlos zum Pausentee.

Buhls Abschluss (hinten) lenkt der Torhüter Zentimeter am Pfosten vorbei

Nach dem Seitenwechsel kam der FCT besser auf, Linth verpasste die ersten 15 Minuten. Nachdem Buhl bereits einen Warnschuss am Tor vorbeisetzte, kam wenig später das starke Geburtstagskind Flück im Strafraum an den Ball, sah seinen Abschluss aber erneut vom schnell reagierenden Schlussmann am Pfosten vorbeigelenkt.

Der daraus resultierende Eckball landete in den Füssen von Flück, welcher seinen vorbildlichen Auftritt mit einer Direktabnahme ins hohe Eck zum wichtigen 1:0 krönte.

Edle Schusstechnik: Flück zieht direkt ab und freut sich dann über den Treffer ins hohe Eck

Das Tor weckte aber die Gäste aus ihrem Tiefschlaf auf. Sie konnten eine regelrechte Druckphase aufziehen und kamen meist über die klar stärkere linke Angriffsseite durch. Dank Ungenauigkeiten im letzten Pass blieben die Tobler vor gefährlichen Abschlüssen verschont, nur einmal lief Schindler seitlich auf Meienberger zu, verzog den Schuss aus kürzester Distanz aber am weiten Pfosten. Inmitten dieser Druckphase folgte die Entscheidung. Castellana verlängerte ein hohes Zuspiel direkt in den Lauf von Rogg. Der Stürmer setzte sich überzeugend durch und verwertete eiskalt zum entscheidenden 2:0.

Rogg is back: souverän behauptet er sich und schiesst ein

Nun war das Spiel gelaufen. Der FCT liess keine Chancen mehr zu und Linth hatte sich mehr oder weniger aufgegeben. Rogg hätte sogar noch erhöhen können, blieb aber mit seinem Umdribblungsversuch am Torhüter hängen und in der Schlussphase sah Di Bella seinen Abschluss vom Pfosten abprallen.

Damit setzt sich die Heeb-Elf ins breite Mittelfeld. Nächste Woche steht mit dem Derby beim Sc Bronschhofen ein weiteres Highlight an. Anpfiff in Bronschhofen ist am Samstag, 1. Oktober, um 17:00 Uhr.

Matchtelegramm:

Fc Tobel-Affeltrangen 1946 – Fc Linth 04 II                 2:0 (0:0)

Tore: 63. Flück 1:0, 75. Rogg 2:0 FCT: Meienberger; Fasel, Wagner, Keiser; Lapcevic (89. Krishnakumar), N. Manz, Wider (85. Di Bella), S. Manz (78. Heeb); Buhl, Misimi (46. Castellana); Flück (69. Rogg)

Niels Flück steht zur Wahl als Spieler der Runde!

Hier gehts zur Abstimmung!

Matchbericht FC Romanshorn vs. 1. Mannschaft

Matchbericht FC Romanshorn vs. 1. Mannschaft

Der Fc Tobel-Affeltrangen holt sich den ersten Sieg der laufenden Saison. Dank einer Leistungssteigerung und einem effizienten Auftritt in der zweiten Halbzeit gewinnen die Hartenauer in Romanshorn mit 0:3, bezahlen den Sieg aber teuer. Die Tore erzielten Buhl, Flück und Lapcevic.

Heeb schickte dieselbe Elf wie letzte Woche in dieses Flutlichtspiel. Wobei Flutlicht etwas übertrieben ist, denn aufgrund eines Glühbirnenausfalls musste man Meienberger in der ersten Hälfte als Schattengewächs bezeichnen. Der FCT ist sich dies aber vom Trainingsplatz bestens gewohnt und sonst überstiegen die Platzverhältnisse die heimischen Begebenheiten deutlich – ein womöglich früher Vorteil für Gelb/Schwarz? Zu Beginn war davon jedenfalls wenig zu sehen. Gleich zwei Mal spielten sich die Romanshorner mit dem altbekannten Schnittstellenball frei, verzogen dann jedoch die Abschlüsse aus besten Positionen. Gemäss Nachsagungen rein deswegen, da Vampir Meienberger wie ein Fels beeindruckend und urplötzlich aus dem Schatten ins Licht trat. Glück für Tobel, dass der Gastgeber diese Chancen liegen liess. Kurz darauf zeigte sich der FCT erstmals, als Wider einen Abschluss vom Strafraumeck am Tor vorbeikünstelte. Die Intensität liess in der Folge etwas nach, wobei Tobel die Entschlossenheit im Zweikampfverhalten sowie Präsenz vermissen liess und Romanshorn deshalb mehr vom Spiel besass.
Diesen Umstand nutzen wir für eine kleine Analyse des Gegners: Romanshorn besitzt in der Sturmspitze mit Länzlinger einen robusten Spieler, der fast alle hohen Zuspiele festmachen und weiterverteilen kann und dementsprechend auch gesucht wurde. Auf dem Flügel wird dann der pfeilschnelle Keller eingesetzt, welcher für 4 von 4 (!) der bisherigen Meisterschaftstoren der Seebuben zuständig war. Da sein Tempovorteil gegen Theo «TGV» Wagner – schnellster Spieler in Tobler Reihen – aber komplett aus dem Spiel genommen wurde, griffen die Platzherren zum Punkt Nr. 1 in der ominösen Fussballtrickkiste und wechselten die Seiten der Flügelspieler. Auf der neuen, nun im Licht stehenden Seite wurde Keller von Kaiser direkt mit dem berüchtigten Keiser-Säbel empfangen – Gelb für den Innenverteidiger. Romanshorn konnte sich weitere Male über die Aussen durch die Defensivreihen spielen, legte dann zumeist auch lehrbuchmässig am 16er quer, doch die Abschlüsse fanden nie den Weg am FCT-Gebein vorbei. Und wenn doch, dann zimmerte ein Stürmer den Ball aus wenigen Metern über die Latte, obwohl zwei seiner Kollegen in der Mitte freigestanden wären. So erwachte dann in den letzten 5 Minuten vor der Pause Tobel plötzlich aus dem Tiefschlaf. Wider tanzte – wie sonst nur im BBC gesehen – ein paar Spieler aus, spielte zu Buhl, der unsere Nummer 10 direkt mit einem perfekten Heber erneut in Szene setzte. Allein vor dem Tor versagten dem Edeltechniker aber die Nerven (oder die Kraft, kann nicht abschliessend beurteilt werden). Mit dem Pausenpfiff hämmerte dann Buhl die Kugel dann noch ins Netz, doch der Schiedsrichter hatte aufgrund eines vorangegangenen Foulspiels bereits unterbrochen. Trotz dieser positiven Szenen kurz vor der Halbzeit waren es die Tobler, welche den Pausenpfiff mehr herbeisehnten.

In der Pause durften die Tobler Zuschauer dekadente 7 Franken Eintritt fürs Spiel abgeben – ein Umstand, der ein Duo aus ehemaligem Trainer und aktuell verletztem Spieler derart erzürnte, dass sie sich mit lautstark ihrem Ärger Luft machen mussten. So viel zur Pausenunterhaltung, wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten. Für ein Getränk reichte es dann leider aus finanziellen und ideologischen Gründen trotzdem nicht mehr.
Ueli Heeb, weit über das Hoheitsgebiet von Pfarrer Schenker hinaus als spitzzüngiger Analytiker mit Worten, so scharf wie die Klinge eines Samuraischwertes begnadeter Motivator und Fussballphilosoph bekannt, richtete sein Team neu aus. Tobel steigerte sich zwar über die gesamte zweite Halbzeit deutlich, was in den ersten 20 Minuten nach der Pause geschah hatte auch mit einem Leistungseinbruch der Romanshorner, als hätte Franco Foda das Team zur Pause übernommen, zu tun. Bereits in der 47. Minute spielte der FCR ohne jede Not einen Querpass-Seitenwechsel vor dem eigenen Tor, der jedoch perfekt auf Buhls Brust landete. Dieser zog davon und verwertete im Direktduell mit dem Schlussmann eiskalt zum 0:1. Wer nun zu lange am Handy livetickern und Instagram-bildern war, der verpasste gar den nächsten Treffer. Was war passiert? Lapcevic über rechts, Flanke zur Mitte, Kopfballkerze von Sascha Manz ins nirgendwo, ein Verteidiger der am Ball vorbeisäbelt und absolutes Tohuwabohu. In solch einer Situation behält meist nur einer die Übersicht – Niels F(G)lück. Bestens positioniert hatte er keine Mühe, aus wenigen Metern das 0:2 zu erzielen. Doch der Freudentaumel und die Glücksgefühle sollten nur kurz anhalten, denn die Platzherren reagierten. Länzlinger nutzte eine seltene Unkonzentriertheit im FCT-Defensivverbund aus, um allein Richtung Tor zu ziehen. Loser, gebaut wie ein Artillerie-Panzer und flink wie die Maus aus der Sendung mit der Maus, holte den Stürmer ein und setzte zur sensationellen Klärungs-Grätsche 18 Meter vor dem Tor an. Leider unterschätzte er seine Sprungkraft (die er diejenige eines Grashüpfers zu haben weiss) und traf statt dem Ball nur die Beine des Gegners. Dies war dem Unparteiischen dann ein (Romans-)Dorn im Auge – Platzverweis das klare Verdikt. Nun überschlugen sich die Ereignisse, da der FCR seine Chance witterte und alles nach vorne warf, Tobel dadurch aber viel Raum zum Konterspiel vorfand. Der fällige Freistoss brachte nichts ein, doch der FCT startete gleich den Gegenzug und lancierte Flück, welcher entwischte und unbedrängt aufs Tor hätte ziehen können – hätte, da er zurückgepfiffen wurde, obwohl Flück aus der eigenen Platzhälfte gestartet war. Noch während sich die Spieler und Zuschauer darüber enervierten, schlug der Gastgeber einen gefährlichen Corner, den Meienberger bravourös entschärfte. Den Nachschuss aus 12 Metern lenkte der Tobler Schlussmann ebenfalls mit einer blitzschnellen Reaktion übers Quergebälk.

In der 66. Minute konnte Flück einen weiteren Entlastungsangriff fahren. Da er allein auf weiter Flur war, machte er das beste aus der Situation und gewann einen Freistoss am seitlichen Strafraumrand. Was dann geschah, ist schwierig zu beschreiben: Schnee im Sommer, weisse Krähen, Weihnachten an Ostern, Ufos am Himmel – oder eben: Kopfballtreffer Lapcevic. Wagner zirkelte das Leder mit viel Zug auf den ersten Pfosten, wo – man glaubt es kaum – Lapcevic, Lapcevics Schulter und sein Gegner gemeinsam einnickten: 0:3. Die Gäste verteidigten auch zu zehnt weiter konsequent und Romanshorn vermochte bis auf ein paar Weitschüsse und Kopfbälle, die das Ziel aber verfehlten, keine Grosschancen mehr herausspielen. Die Schlussphase gefiel dann hauptsächlich denjenigen Besuchern, welche der Sthenaolagnie frönen, denn gleich reihenweise zollten die Tobler dem Spiel zu zehnt nun Tribut und schieden mit Krämpfen aus. Erwähnenswerte Anekdoten aus der Schlussphase:

  • Sascha Manz überrascht mit ausgeprägtem Stimmorgan, als er seine Kollegen nach hinten beordert. Wenig später verlässt er den Platz, lässt sich von den applaudierenden Fans aber nicht beeindrucken.
  • Jeremy Egger, der einzige Mensch der innert Sekunden von Schlaftablette zu Wuselkönig wechseln kann, verpasst erst die Defensivarbeit, nimmt dann doch einem Gegner den Ball ab und wuselt sich vors Tor, kann aber nicht mehr reüssieren.

Die ersten 3 Punkte sind im Trockenen, eine solidarische Mannschaftsleistung in der zweiten Halbzeit sollte dem jungen Team nochmals Auftrieb geben. Das nächste Mal werde ich mich wieder kürzer halten, damit auch Max Egger, dem diese Art von Spielbericht missfällt, wieder mitlesen kann – sorry Max!

Nebst der roten Karte gegen Loser wiegt der Verlust von Castellana aber noch schwerer, da er mit einer Verletzung im ersten Umgang ausschied. Wir wünschen Valerio schnelle Genesung!

Nun folgt eine Meisterschaftspause, da am Wochenende der 1/8-Final im OFV-Cup ansteht. Das Spiel findet am Samstag, 17. September um 19.00 Uhr, auswärts gegen Tabellenführer Henau statt.

Matchtelegramm:

Fc Romanshorn – Fc Tobel-Affeltrangen      0:3 (0:0)

Tore: 47. Buhl 0:1, 48. Flück 0:2, 66. Lapcevic 0:3

FCT: Meienberger; Wagner, Loser, Buhl; Lapcevic (85. Fasel), Eisenring, N. Manz, S. Manz (90. Egger); Wider (85. Krishnakumar), Castellana (32. Buhl); Flück (71. Heeb)

Matchbericht 1. Mannschaft vs. FC Eschenbach

Matchbericht 1. Mannschaft vs. FC Eschenbach

Tobel trennt sich von Eschenbach 2:2-Unentschieden und holt damit die ersten Punkte der noch jungen Saison. Die Zuschauer sahen trotz sehr schlechter Platzverhältnisse ein chancenreiches und deshalb attraktives Spiel. Anhand der Spielanteile ging das Unentschieden zwar in Ordnung, aufgrund des Spielverlaufs hätte der FCT die 3 Punkte aber bei sich behalten müssen.

Die Bilder zum Spiel

Die prall scheinende Sonne konnte am Samstag nicht darüber hinwegtäuschen, dass der FCT momentan keine tollen Fussballbedingungen bieten kann. Grund dafür ist der Platz, der eher zum Kartoffeln säen einlädt, statt der schönsten aller Sportarten nachzugehen. Nichtsdestotrotz liessen sich die Teams davon nicht entmutigen und spielten von Beginn weg mit offenen Visieren. Beim Einlaufen zeichnete sich ein fast schon surreales Bild. Auf der einen Seite die sehr jungen Spieler des FCT, die teilweise kaum das Trikot auszufüllen vermögen. Auf der anderen Seite Eschenbach, erfahren und körperlich unglaublich robust. Die Tobler – mit 2 Niederlagen gerade gegenteilig gestartet als das makellose Eschenbach – setzten aber gleich die erste Duftmarke. Wider tunnelte im Strafraum seinen Gegenspieler und schlenzte den Ball dann nur Zentimeter am Pfosten vorbei. Die Gäste reagierten sofort und liessen erstmals ihre hochgelobte Offensive aufblitzen, Polat bewies Gutmütigkeit und liess eine 100%-Kopfballchance aus wenigen Metern ungenutzt.

Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Noch keine 10 Minuten waren gespielt, als Flück steil lanciert den vermeintlichen Führungstreffer erzielte – leider wurde der Treffer aber aufgrund einer Abseitsposition aberkannt.

Souverän abgeschoben, aber leider auch abgepfiffen

Die Tobler waren nun besser im Spiel und konnten eine Druckphase erzwingen. Inmitten dieser Druckperiode starteten die Eschenbacher nach einem Ballverlust des FCT einen Konter über Vigini. Meienberger konnte die erste Hereingabe noch abwehren, doch der durchgelaufene Hinder übernahm den Abpraller und verwertete zum 0:1.

Nach dem Führungstreffer gelang es den Gästen, das Spiel etwas zu beruhigen. Auch die Tobler brauchten einige Minuten, um den Rückschlag zu verdauen. Die Flaute sollte aber nicht lange andauern: kurz vor der Pause zündeten die Thurgauer nochmals den Offensivturbo. Flück scheiterte zuerst noch alleine an Riget, doch mit der nächsten Aktion folgte das 1:1: Nico Manz – der bei seiner Rückkehr in den Kader direkt seine Unverzichtbarkeit bewies – schlug einen Freistoss in den Strafraum, den Riget nur ungenügend klären konnte. Der junge Sascha Manz, der bei seinem Startelfdebut eine überragende Leistung zeigte, reagierte am schnellsten und liess die Gastgeber mit einem satten Volley jubeln.

Eschenbach reagierte heftig und dominierte nach dem Ausgleich bis zum Pausenpfiff das Geschehen, da aber Polat eine weitere Grosschance vergab und Meienberger einen Stojanov-Freistoss bravourös parierte, blieb es beim augeglichenen Pausenstand.

Meienberger pariert den Freistoss sicher

Auch nach der Pause hielten sich die Chancen beidseitig die Waage – es wäre müssig, hier jede einzelne aufzuzählen. Seitens Eschenbach vergaben hauptsächlich Polat und Stojanov gegen die Wache Defensive um Loser, seitens Tobel scheiterten Flück, Buhl und Wider aus aussichtsreichsten Positionen.

Dass sich das Unentschieden wie eine Niederlage anfühlt, lag dann vorallem an folgenden Szenen: Nach knapp einer Stunde konnte der FCE eine Flanke von S. Manz nicht klären. Lapcevic stand bereit und drückte die Pille zum 1:2 ins Netz.

Danach vergaben die Tobler mehrere Chancen auf den dritten Treffer und wurden dafür hart bestraft, da man wiederum ab der 75. Minute den Zugriff aufs Spiel etwas verlor. So drang Polat in den Strafraum mit dem einzigen Ziel, einen Elfmeter zugesprochen zu bekommen. Er liess sich geschickt, aber äusserst leicht fallen und bekam den Pfiff tatsächlich auch zugesprochen. Stojanov trat an, Meienberger ahnte tatsächlich die Ecke und lenkte den scharf getretenen Ball an den Pfosten – von wo er aber seinen Weg über die Linie fand. Ganz bittere Szenen zum 2:2 aus Tobler Sicht.

So knapp… der FCT Nachwuchs unterstützt Lars lautstark

Noch schmerzhafter wird es, da in den Schlussminuten der eingewechselte Makia im Strafraum an den Ball kam. Mit grosser Klasse verzögerte er und liess seine Gegenspieler aussteigen. Sein Abschluss aus 10 Metern schien der sichere Siegtreffer zu werden, doch dem Publikum blieb der Jubelschrei im Hals stecken, da ein FCE-Spieler noch seinen Fuss in den Schuss legen konnte. Als wenig später Stojanov seinen Schlenzer neben das Tor setzte, war die unterhaltsame und nervenaufreibende Partie zu Ende.

Fazit: Tobel gewinnt gegen einen guten Gegner einen Punkt und steigert sich von Spiel zu Spiel. Nico Manz brachte die gewünschte Stabilität zurück und es war beeindruckend, wie furchtlos Sascha Manz in die Partie gegen körperlich überlegene Gegner startete.

Die nächste Partie findet am Dienstag, 13. September, auswärts in Romanshorn statt. Auf den FCT wartet erneut ein Gegner, der sehr erfahrene Spieler in den eigenen Reihen weiss – das Team ist bei der nächsten Punktejagd erneut auf jede Unterstützung angewiesen.

Das Bild täuscht: die jungen Tobler zeigten sich von der körperlichen Überlegenheit der Gegner keinesfalls beeindruckt

Matchtelegramm:

Fc Tobel-Affeltrangen 1946 – Fc Eschenbach           2:2 (1:1)

Tore: 24. Hinder 0:1, 38. S. Manz 1:1, 58. Lapcevic 2:1, 83. Stojanov (P) 2:2

FCT: Meienberger; Wagner, Loser, Keiser; Lapcevic (89. Egger), N. Manz, Eisenring, S. Manz (86. Krishnakumar); Wider (73. Makia), Castellana (56. Buhl); Flück (68. Heeb)