Ohne Erfolg in Bazenheid

Ohne Erfolg in Bazenheid

Der Favorit setzte sich durch. Aufgrund der Spielanteile und des Chancenplus fiel der Sieg allerdings zu knapp aus. Der Aufsteiger konnte nur kämpferisch dagegenhalten.
Für die Einheimischen begann die Partie schlecht. Nach 13 Minuten war der Arbeitstag für Gregorin nach einer Zerrung beendet. Für ihn kam Seiler, der nach einem unglücklichen Zweikampf nach einer halben Stunde mit einem gebrochenen Schlüsselbein ins Spital eingeliefert werden musste. Er wurde durch Gafuri ersetzt, der die Begegnung verletzungsbedingt auch nicht zu Ende spielen konnte. Dazu kam, dass Tobel die ersten Möglichkeiten durch Strebel und Pereira für sich verbuchte, Kellenberger aber aufmerksam war.
Gebert trifft
Als sich bei den Alttoggenburgern die Verwirrung der Anfangsminuten nach den Umstellungen legte, übernahmen sie das Spieldiktat und gaben es fortan nicht mehr aus den Händen. Die Führung war die logische Folge. Schneider hatte Gebert lanciert, der sich energisch absetzte und mit seinem Flachschuss Torhüter Schmid zum 1:0 düpierte. Keine zwei Minuten später legte Baumann auf Puopolo zurück. Sein Schuss strich knapp über die Latte. Auf der anderen Seite tauchte Menderes Sacipi gefährlich vor dem Tor der Einheimischen auf, der Ball konnte aber von Kellenberger weggefaustet werden. Die nächste Grosschance kurz vor der Pause vergab dann Maksuti auf Vorlage von Gebert. Der Auftakt der zweiten Halbzeit hatte es in sich. Zuerst vergab Puopolo das mögliche 2:0, dann hätte der Ausflug von Schlussmann Kellenberger beinahe Folgen gehabt. Strebel wurde aber so weit abgedrängt, so dass Studer den Ball auf der Linie in Corner ablenken konnte. Jubel dann auf der Gegenseite nach 55 Minuten. Schneider traf flach von der Sechzehnerlinie aus zum 2:0. Wer glaubte, die leicht gereizte Stimmung lege sich nun, sah sich getäuscht. Zum einen waren die Einheimischen nicht in der Lage, das Spiel zu beruhigen und den Sieg cool nach Hause zu tragen, zum anderen waren es die Gäste, welche kämpferisch dagegenhielten und noch immer an ihre Chance glaubten – manchmal etwas zu übermotiviert.
Möglichkeiten am Laufmeter
So paradox es klingen mag, aber obwohl die Alttoggenburger offensiv die beste Mannschaft der Gruppe stellen, war die Chancenauswertung wie so oft absolut mangelhaft. Allein Puopolo, Maksuti, Krasniqi oder Schneider hätten das Resultat mühelos ausbauen können. So blieb die Gefahr bestehen, bei einem Gegentreffer unnötig ins Zittern zu kommen, denn Tobel blieb keineswegs harmlos und hatte mit dem Portugiesen Pereira einen Akteur, der die Bazenheider Defensive mehrmals vor Probleme stellte. Trotzdem war man sich nach dem Schlusspfiff einig, dass die bessere Mannschaft den Sieg davongetragen hat.
Bazenheid – Tobel-Affeltrangen 2:0
Ifang – 220 Zuschauer – Sr Oliva.
Tore: 33. Gebert 1:0, 55. Schneider 2:0.
FC Bazenheid: Kellenberger; Imhof, Studer, Schrepfer, Baumann; Gregorin (13. Seiler, 36. Gafuri, 76. Jadanza), Schneider; Krasniqi, Gebert; Puopolo, Maksuti.
FC Tobel-Affeltrangen: Schmid, Moser (52. Kistler), Pfister (74. A. Sacipi), Oertig; Bachmann, Strebel, M. Sacipi (63. D. Sacipi), Böhi, Schmid; Pereira, Krattiger.
Verwarnungen: 49. Moser (Foul), 51. Oertig, 51. Krasniqi (beide Unsportlichkeit), 67. Krattinger (Reklamieren).

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